Neurogene Faszientherapie untere Extremität

Die neurogene Faszientherapie ist eine moderne, evidenz-basierte Behandlungsmethode, die sich an der Anatomie, Physiologie und Morphologie der Faszien orientiert. Neurofasziale Pathologien und Dysfunktionen werden anhand von faszialen Tests analysiert und mittels Sensibilitätstests exakt lokalisiert. Die Behandlung erfolgt befundorientiert und führt unmittelbar zu einer Veränderung der faszialen Spannungen. Das Ergebnis kann sofort evaluiert werden, dies ergibt eine klare Vorgabe für die weiteren Therapieschritte. In diesem Modul werden die faszialen Räume des Plexus lumbalis und des Plaxus sacralis vorgestellt sowie deren Verbindungen in Form von neurofaszialen Ketten zum Becken, zur Hüfte und zur Wirbelsäule. Die Beurteilung der Faszien erfolgt mittels Sensibilitäts-Tests, Neurodynamik und manueller Palpation. Weiters wird die effiziente Behandlung der Neurofaszien an speziellen Maximalpunkten vermittelt.

Inhalt

  • Anatomie und Physiologie des peripheren Nervensystems der unteren Extremität
  • Zusammenhänge der somatischen und vegetativen Innervation
  • Neurofasziale Ketten von Becken, Hüfte und unterer Extremität
  • Spezifische Pathologien
  • Die faszialen Maximalpunkte des Plexus lumbalis und sacralis
  • Therapie und manuelle Behandlung der neurofaszialen Kompartments
  • Viszerale und somatische Zusammenhänge
  • Behandlungs- und Therapiekonzepte für korrelierende Beschwerdebilder

Praxisteil: Intensives, praktisches Üben.

Ziele

  • Die Mobilität und Gleitfähigkeit des Nervensystems und der neurogenen Faszien testen und beurteilen zu können
  • Verbindungen zu bestehenden Beschwerdebildern zu erkennen
  • Spezifische Behandlungsansätze zu erarbeiten und diese therapeutisch umzusetzen

Kursdaten

21.08 - 22.08.2019 Mi, Do AH 396,00 EUR Details | Anmeldung

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