Leistungsdruck - Wann wird Stress zum Sprungbrett, wann zum pathogenen Faktor?

Druck - das deutsche Wort für Stress – geniesst in unserer Leistungsgesellschaft eher eine negative Färbung auch infolge der gesundheitsschädigenden Konsequenzen. Wir kennen es, Stress schwächt den Mensch physisch und psychisch, auf Dauer macht Stress krank. Aber, während der eine unter Druck zusammenbricht, ist er für den anderen eine zusätzliche Motivation. Was macht den Unterschied aus? Aus der psychologischen Praxis wurde eine Wechselwirkung zwischen Reiz und Stressreaktion festgestellt. Wir bewerten einen auftretenden Druckfaktor individuell als positiv, neutral oder gefährdend und diese Bewertung erklärt, wieso wir Druck subjektiv bzw. als Belastung oder Ansporn wahrnehmen. Wo liegt nun diese subjektive Grenze? Wir widmen diesen praxisorientierten Kurstag der Stressprävention. Ich begleite Dich in einem ersten Schritt auf eine Selbsterkundung. Dabei erkennst Du, welches Deine Stress-Quellen sind und wie sie zum Sprudeln kommen. Auch wirst Du deinen Stressreaktionen und -mustern bewusst. In einem zweiten Schritt kommst Du ins Tun: Hält sich der Druck innerhalb Deines Wohlfühlbereiches, kannst Du ihn als Motor für Deine Vorhaben nutzen. Führt Dich eine Drucksituation in Deine Panikzone, lernst Du im Kurs den Druckpegel senken und Dich wieder zu sammeln.

Inhalt

  • Was löst Druck aus? Erkundung von Stressoren, eigenen Erwartungen und Bedürfnissen, Fremderwartungen, finanziell-strukturellen Gegebenheiten
  • Was verstärkt den Druck? Muster, Prägungen, Dogmen und Glaubensätze aufdecken
  • Was für Reaktionen folgen auf Druck? Erkennen von Reaktionsmustern körperlicher, kognitiv-emotionaler und verhaltensbezogener Natur
  • Zusammenhänge zw. Druck und den Reaktionsmustern fight (angreifen) – flight (fliehen) – freeze (sich tot stellen) begreifen – Wann kann aus Stress ein Trauma entstehen?
  • Die 5 inneren Antreiber und das eigene Wertesystem verstehen und sinnvoll in Stresssituationen nutzen
  • Stressmanagement: Eigene Kompetenzen, Fähigkeiten und Ressourcen aktivieren und einsetzen mit dem Ziel einer Stressmeidung, -minderung und/oder –abbau
  • Werkzeugkiste zur Selbstreflexion, zur Relaxation und zur Stärkung der Resilienz

Ziele

  • Frühzeitige Erkennung von potentiellen Stressherden – Stress nicht entstehen lassen (Prävention)
  • Begreifen, was für aufbauende Wirkungen wie auch destruktive Konsequenzen Druck haben kann - Potentiale und Gefahren
  • Ins handeln kommen: Stress-Kompetenzen situationsbezogen, zielgerichtet und sinnvoll einsetzten –Stressabbau
  • Mehrwert: Verbesserung gesundheitlicher Faktoren, die mit destruktivem Stress zusammenhängen
  • Mehrwert: Die Instrumente des Stressmanagements mit Patienten anwenden

Termine

Tag Datum Zeit von - bis
Freitag 18.01.2019 09:00 - 17:00

Weitere Kursdaten

Tag Datum
Donnerstag 25.04.2019 Details
Montag 04.11.2019 Details

Kein passendes Kursdatum gefunden?

Tragen Sie Ihre E-Mail-Adresse ein und erhalten Sie eine Benachrichtigung, sobald neue Kursdaten zu diesem Kurs hinzugefügt werden.

asca
emr

Unsere Weiterbildungen und Kurse entsprechen den Anforderungen der Fort- und Weiterbildungsordnung des EMR und asca.